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Baugesetzbuch

Ebenfalls bei den städtebaulichen Planungen soll die Partizipation von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden. Auch wenn in den letzten beiden Paragraphen die Kinder bzw. jungen Menschen nicht ausdrücklich erwähnt sind, muss man hier beachten: Kinder sind Bürger!

§ 1 Abs. 2, 3 „Aufgabe, Begriff und Grundsätze der Bauleitplanung“: Bei der Aufstellung der Bauleitpläne sind insbesondere „die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bei Vermeidung einseitiger Bevölkerungsstrukturen, … die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung, insbesondere die Bedürfnisse der Familien, der jungen und alten Menschen und Behinderten“ zu berücksichtigen.
§ 3 „Beteiligung der Bürger“: Die Bürger sind „ … möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung … und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich zu unterrichten, ihnen ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben“.
§ 137: „Die Sanierung soll mit den Eigentümern, Mietern, Pächtern und sonstigen Betroffenen möglichst frühzeitig erörtert werden. Die Betroffenen sollen zur Mitwirkung bei der Sanierung und zur Durchführung der erforderlichen baulichen Maßnahmen angeregt und hierbei im Rahmen des Möglichen beraten werden“.